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Romane

Veröffentlichung meines achten Romans beim Verlag DeBehr im März 2026:

"MARIA 3.0 – von der Nonne zur Päpstin –"   Die erste Frau im Konklave
von Wilhelm Eugen Mayr

ISBN: 9783987275456 / 12,95 €

Herausgeber:
Verlag deBehr
Erstauflage:
März 2026
Foto in der Vita:
Stefan Gerding ©
Grafiken:
erstellt über Midjourney.com

Lesungen sind in Planung.

Inhalt:

Ein Roman über die Reformversuche in der Katholischen Kirche durch den SYNODALEN WEG und die z.T. brutalen Kämpfe der rechts-konservativen Traditionalisten bis hin zu Attentaten und Mordanschlägen

Schwester Margret, eine junge Studentin, lebt in einer Kommune und lernt die dort herrschende Freizügigkeit schätzen. Nach ihren Studien und Examina in Theologie und Medizin entschließt sie sich, Sozialarbeit zu verrichten (in Deutschland in sozialen Brennpunkten in Duisburg, später in und um Tamanrasset im Süden Algeriens.) Sie trifft dabei auf die ‚Kleinen Schwestern von Jesus‘, einem weiblichen Ableger der ‚Kleinen Brüder‘ von Charles de Foucauld, dem großen Wüstenheiligen. Sie ist fasziniert vom spartanischen Leben der Schwestern und tritt schließlich dem Orden bei.

Zurück in Deutschland kommt sie in Berührung mit Vertreterinnen der Bewegung MARIA 2.0, die sich darum bemühen, die ‚verkrustete‘, von Männern dominierte Katholische Kirche zu reformieren und den SYNODALEN WEG propagieren, der u.a. vorsieht, Frauen zum Priestertum zuzulassen, den Pflichtzölibat als solchen abzuschaffen, auch in der Kirche Macht und Gewaltenteilung zur Diskussion zu stellen und vor allem auch die katholische Sexualethik zu überdenken. Der vielfach ‚vertuschte‘ sexuelle Missbrauch in der Katholischen Kirche hatte letztlich zum entsprechenden Aufgebehren geführt.

Schwester Margret kann schließlich nicht nur den Vorsitzenden der Deutschen Bischofkonferenz, Dr. Batzinger, von ‚ihrer Mission‘ überzeugen, sondern auch den Papst Alexander Novus I., der schließlich seine Zustimmung zu ihrer Priesterweihe gibt. Auch Kardinal Severin kann das letztlich nicht mehr verhindern, da ein Attentat auf sie und ihre zwei Mitschwestern misslingt.

Sie hat in ihrer ersten Dienststelle zunächst mit vielen Hindernissen und Vorurteilen zu kämpfen, erringt aber nach und nach den Respekt der Gemeindemitglieder und wird schließlich als eine von drei Kandidaten für das verwaiste Bischofsamt der Erzdiözese Paderborn vorgeschlagen und als Antwort auf die Proteste der Rechts-Populisten vom Papst zur Erzbischöfin und Kardinälin ernannt. Damit hat sie zugleich auch automatisch Zugang zum Konklave, als der Papst, ihr ‚Gönner‘, einem Herzinfarkt erliegt, und alle Kardinäle sich zur Wahl eines neuen Papstes in Rom treffen. Schon am zweiten Tag wird Schwester Margret zur Päpstin gewählt und gibt sich den Namen THERESA I.
Als sie auf den Balkon tritt, um der auf dem Petersplatz wartenden Menge erstmals den Segen ‚Urbi et Orbi‘ zu geben, fallen Schüsse…

Genau mit dieser Szene beginnt der Roman und rollt dann in der Retrospektive den Werdegang der Schwester Margret auf. Das Interesse an ihrer Person wird nicht zuletzt auch dadurch hochgehalten, dass sie in Tamanrasset überraschenderweise ihren ehemaligen Lebensgefährten Felix wiedertrifft, was sie vorübergehend aus der Bahn zu werfen droht. Die Begleitung durch unterschiedlichste Menschen und Charaktere auf dem Weg bis hin zum Papsttum, der Kampf gegen ihre militanten, traditionalistisch eingestellten Gegner etwa aus dem ‚Projekt‘ DEUS EX MACHINA NOVA, zeigen, wie schwer es für eine Frau sein muss, geradlinig den Weg zum Priestertum, später zum Bischofsamt bis hin zur Päpstin zu gehen.

Der Roman ist nicht für eine bestimmte Altersgruppe geschrieben. Dadurch, dass er unterschiedliche Themen im Zusammenhang mit Reformversuchen in der Katholischen Kirche und dem Versuch, diese zu verhindern, anspricht und diese zugleich über verschiedene Genres in den Blickpunkt rückt – Krimi, Agenten-Thriller, kirchliche und theologische Auseinandersetzungen – dürfte er auch sehr unterschiedliche Alters- und Interessengruppen ansprechen und Auseinandersetzungen mit dieser Thematik provozieren.

 



Kurze Leseprobe:

(...)
„Die Menge auf dem Petersplatz in Rom starrte auf den Schornstein und wartete gespannt darauf, ob sich schwarzer oder weißer Rauch zeigen würde. Das Konklave tagte den zweiten Tag und ein erkennbares Ergebnis war bislang immer noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Gerüchten zufolge nahmen erstmals nicht nur Männer an der Wahl eines neuen Papstes teil, sondern auch eine Frau – eine weibliche Kardinälin -, die ihre Priesterweihe und Ernennung zur Bischöfin und Kardinälin rechtmäßig erhalten hatte und somit – sehr zum Leidwesen konservativer Kreise in der katholischen Kirche – teilnahmeberechtigt am Konklave war.
Mehrere tausend Gläubige hatten sich versammelt, um als erste zu erfahren, wer zum neuen Papst gewählt worden sein würde. Da – tatsächlich stieg weißer Rauch aus dem dünnen Schornstein empor – die Wahl war abgeschlossen, die römisch-katholische Kirche hatte wieder einen Papst! „Habemus Papam“, ertönte die Stimme des Kardinalsekretärs, der zuletzt der Vertraute des verstorbenen Papstes gewesen war, aus den rundum installierten Lautsprechern. Ein großer Jubelsturm aus tausenden von Kehlen rollte über den Petersplatz, obwohl noch niemand wusste, wer denn der neue Papst sein und welchen Namen er sich geben würde. Allein die Tatsache, dass das Warten ein Ende hatte, war genügender Anlass zur Freude.
Es dauerte dann aber doch noch einmal etwa zehn Minuten, bis die Vorhänge am Fenster hinter dem päpstlichen Balkon zur Seite geschoben wurden und zunächst drei Kardinäle dort sichtbar wurden und schließlich der neue Papst. Schlagartig wurde es totenstill – der neue Papst war eine Frau! Sie trat an das bereit gestellte Mikrofon und verkündete auf Italienisch: „Mein päpstlicher Name ist THERESA I.“ Noch in diese Worte hinein waren Schüsse zu hören, und man sah einen der Kardinäle getroffen niedersinken, während die Päpstin offenbar von den beiden anderen Kardinälen zu Boden gerissen worden war, um sie so aus der Schusslinie zu bringen. Begleitet wurde das Szenario von einem tausendfachen Aufschrei des Entsetzens, der wie ein Echo über den Petersplatz hallte.
Erst danach schauten sich alle um in die Richtung, in der sie den oder die Schützen vermuteten. Schweizer Gardisten und private Securities riegelten sofort den Petersplatz ab, um den Schützen einen möglichen Fluchtweg abzuschneiden. Tatsächlich gelang es ihnen, zwei Verdächtige zu stellen, die versuchten den Platz zu verlassen. Sie wurden verhaftet und zunächst in vatikanisches Gewahrsam gebracht, später aber den für die Sicherheit auf dem Petersplatz zuständigen italienischen Behörden übergeben. Den Kardinälen und auch der Päpstin wurde Entwarnung signalisiert, sodass die unterbrochene Zeremonie wieder aufgenommen werden konnte.
Dennoch blieb so etwas wie ein anhaltender Schock zurück. Wem hatte der Anschlag gegolten? Von wem war er ausgeführt worden? Welches Ziel hatte er? Wer waren die Auftraggeber? Das alles beschäftigte die Päpstin, während sie professionell die vorbereitete kurze Ansprache auf Italienisch vortrug und dann erstmals den Segen „Urbi et Orbi“ allen wartenden Gläubigen spendete, endend mit der Formel:

„Et benedictio Dei omnipotentis, Patris, et Filii, et Spiritus Sancti descendat
super vos, et maneat semper. Amen.
(= Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des
Heiligen Geistes, komme auf euch herab und bleibe bei euch allezeit. Amen.)“

(...)




Auflagen:

Cover 1. Auflage (2026):

    





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